Reviews-Kritiken - page 1

 

DIE AMEISE DER KUNST/ANIMALS OF ART
##### Jonas Mekas, N.Y., MicroscopeGallery, Brooklyn (17.Dec.2011),
...it was great to see a preview of your latest movie, ANIMALS OF ART. I liked its seducing relentless energy, its madness of color, action, crazy artists doing their work -- alive, today, mad, mad, mad-- well done, Peter! ---continue your great work --- Jonas (public opinion, New York) ################################


ART Magazin 06/10/2010: WIR FEIERN DAS CHAOS

K.Somnitz, Duesseldorf, Mai2011
K.Somnitz, Duesseldorf, Mai 2011

################################################

Geneve, Spoutnik-Cinema/Uisine, 30.June2011
The experimental film ANIMALS OF ART starts in media res between the jungle and the artists' atelier. Around the protagonist Jonathan Meese, comes a decadent family of painters. The work on editing and the choice of the film’s music gives a hypnotic feeling that leads the viewer all along this visual trip. It tastes like a beer mixed with turpentine that is going to be thrown on the big screen. As an extension of the performance “THE PAINTER” acted by Paul McCarthy in 1995, ANIMALS OF ART shows the obsessions and the limits in the painting gesture confined in the heterotopic space of the atelier. Operating a confusion between both identities of artists and animals, the film puts an emphasis on the abstract and fictive feeling of freedom. The hairy preacher of total art, Jonathan Meese gives the absurd narration in ANIMALS OF ART and seduces the camera until the end as well as Scarlett Johansson does.
With the approach of an antropomusicologiste, PETER SEMPEL gives us, with all his natural generosity and spontaneity,
an intimate initiation into the magnetic field of painting. Nelly Haliti, artiste, Geneva-Swiss

################################################

SZENE Hamburg, Mai 2011

REAKTIONEN DIE AMEISE/ANIMALS DER KUNST (P.Sempel),5/2011

############################################################################

BAZON BROCK, AMEISEN DER KUNST
Zu einem Film von Peter Sempel (Die Ameise der Kunst/Animals Of Art, 94min)
20.05.2011 (Wuppertal)
Bisher gab es drei Großklassiker des Films als Reflexion künstlerischen Arbeitens: Buñuels Andalusischer Hund (1929); Le mystère Picasso von Clouzot (1956) und Werner Nekes' Uliisses (1982). Nun bietet uns Peter Sempel mit Die Ameise der Kunst eine weitere Bemächtigung der Botschaft, dass das Medium Film die säkulare Version des Heiligen Geistes der christlichen Trinität von göttlicher Schöpfung, Wirkung und Vermittlung ist. In staunenswertester Weise parallelisiert Altmeister Sempel die Evolution der Natur mit der Evolution des Malwerks von Künstlern wie Jonathan Meese, Daniel Richter, Peter Doig u.a. So wie die harte Wahrheit der Naturentwicklung "Fressen und Gefressen werden" heißt, so heißt die permanente Werkgenese durch Wandlung unter dem Druck von Zeit, Rhythmus, Elan vital und Selbstverzehr des Akteurs "Malen um vermahlt zu werden". In nie gesehener Eindringlichkeit zeigt Sempel die brutale Eigendynamik der inneren Logik von Gestalten, die den Künstler selbst zum unbändigbaren Werkzeug des Prozesses werden lassen, den man Kunstproduktion nennt. Analog lässt die Naturevolution die Tierindividuen zum allerdings unverzichtbaren Werkzeug der nicht steuerbaren Entfaltung genetischer Potenziale unter beliebigen Umweltbedingungen werden. Die glanzvolle Spiegelung/Reflexion des Leopardenfells, des Krokodilpanzers, des Echsenkehlsacks in der Farb- und Formgewalt kontinuierlicher Produktion von Bildern als Malereien, als Schuhdesign oder Ganzkörperimitaten gelingt Sempel derart, dass der Kunstliebhaber bereit wäre, sich in den Strom der Bilder zu stürzen - um die "Erde, das heißt die Kunst, zu verlassen, damit sie schöner werde". Man erkennt die harte Arbeit unter dem Diktat unaufhaltsamer Wandlung aller Gestalten. Die herausfordernde Frage an den Betrachter heißt: Bist du bereit, dich der Diktatur der Wahrheit aller evolutionären Prozesse zu unterwerfen, wie das Meese für sich deklariert?
Da zucken wir alten Humanisten und Utopiker und erheben uns als Riesenschatten vor der Leinwand, um die Wahrheit zuzudecken. Wir bestehen auf radikaler Kritik an der Wahrheit der Naturevolution wie der Kunstevolution aus dem Geiste der Utopie. Irrtümer zu kritisieren ist Kinderkram. Die Wahrheit radikal zu kritisieren, ist das edelste Zeichen menschlicher Rebellion gegen alle zwingenden Einsichten in gesetzmäßige Verläufe - und selbst der schiere Zufall gehorcht noch solchen Gesetzen. Utopien sind die Quelle der Kritik an allen harten Wahrheiten der Natur, der Kultur sowie der Kunst und Wissenschaften. Wir meinen die Utopien der Vollendung, der Bannung der Zeit, des Stillstellens auf Dauer, der Sinnhaftigkeit und der ewigen Wiederkehr alles Lebendigen durch das Leben in eigenwürdiger Gestalt. Wer Sempels Film zwei Stunden durchhält, beweist genügend psychische Stabilität, um dem grausamen Gesetz entindividualisierter Wandlungsgewalt entgegentreten zu können, denn in seinem "wilden Herzen nächtigt weltlos die Unvergänglichkeit". -------------------
Bazon Brock, o.Univ.Prof.em.Dr.sc.tc.h.c.
Buero, 42349 Wuppertal
____________________________




------------------------

Jonathan Meese Statement zu DIE AMEISE/ANIMALS DER KUNST, (nach show im Metropolis/Savoy-Kino, Hamburg, 2.mai11): "Peter Sempels im Sinne von Herbert Volkmann geilbiologischer Film dient 100%ig der Diktatur der Kunst, geil, geil, geil." ------

############################# einige REAKTIONEN Mai/Juni 2011:
Musiker G.Rezniceck: ich haette noch stunden laenger gucken koennen. /Schorsch von Venezuelazitronen: Der film hat gefetzt, super! /V.W.:Der Musikbau war xtraklasse. /Mika: der film ist wie Meese, nicht viel ueberlegen+traktieren, sondern immer fullpowernachvorne, super! /HfbKstudentin: Zuviele Maenner mit ihren Pinseln/ MartinaMuenchWK66: Andreas Golder heisst der?Ich wuerde ihn am liebsten adoptieren.../ Flint: Rocco+Giovanni?,oder Gilbert+George? / Mark-Maria Kristbergh: ..sehr authentisch, der film ist erschreckend unspektakulaer, grossartig. /W.Oelze:..ich hatte oft Fluchtgefuehle, aber besser als die show im kunstverein/ AstridW.: neue version haette ich 4std gucken koennen./ Berndt Jasper (Elektrohaus):Bei dem Film haette meine Mutter gesagt: Das ist das Ende Der Welt./Lillo: super,Jonathan und alle, einfachgeil!## /Elisabeth von Blumenthal:..der Humor im Wechsel der Leute zu den Tieren.../Antje B.:Es ist eine warmherzige, leichtfüssige Musik-Kunst-Film-Collage, finde ich. Man muss allerdings schnell gucken können...//Martin Pycior: Ich hab zum 1.Mal den Meese richtigkapiert.../Kerstin Hamburg: Geballtes Leben! /Stefan Beutler(MedienAnwalt):Ich war den ganzen Tag angeballert worden, und der Film schloss sich nahtlos an, ...aber er gefiel mir, auch die Scootermusik passte ganz anders./Ulla Hein(Anwaeltin): eine wunderbare Ablenkung! / Martina-WK66: Ich musste an Parzifal denken... /Claus Friede: Der Film ist eine Malerei, grossartig!/ Mika: Dein Film lässt 'nen schönen bunten Kunstknallerbsenregen über die (Künstler-)Seele prasseln - mit Weckfunktion und Entkopplungseffekt! Finde das wirklich geil...////Ralf Lota Heydeck: DIE AMEISE/ANIMALS DER KUNST ist grossartig. weitere worte fehlen gerade. /Ars Magna: fesselnd, peitschend und poetisch,...olympisches gold wäre noch zu wenig pb /Yvonne Resch: Nur abgefahrn!/ Christian Hansen: bin wegen der Musik gekommen, und entdeckte, mir gefaellt die Kunst.../ Gesine Kikol: Die Vermalung der Farben in Nahaufnahme.., wunderbar!... /Kristin Lowrenz: Ohne das krabbelnde kind, waere der film nur halb so gut. /KunstvereinBielefeld Thomas Thiel: Ein Film, der keine Grenzen kennt.." / Sebastian Minke, Berlin:Ich muss wieder anfangen zu malen, denke ich beim Sehen des Films und erinnere mich an den Geruch der Farben, das Verstreichen der Farbe auf der Leinwand und einiges mehr und frage mich beim Verlassen des Saals: What else can or should i do than art and why did I stop? ...Farben, Tieren, Künstler, Bilder und Musik zeigt Peter Sempel ein Film über die Ameise der Kunst,...ein absoluter Genuss." /...more to come...####

################################################ ##########################################







Kopenhagen + London 2011



"Unterhaltungspark des Underground"
Zitat Arne Rautenberg-Flachgelegte Giraffen+Ralf Krueger/Feinkunst







KINOXTREM, Lisboa 2010


"Flamenco Mi Vida, Knives Of The Wind"
www.filmstarts.de (Juni 2008)
Cinema (Juni 2008)
Linse, Münster (Juni 2008)
www.kino-zeit.de (Mai 2008)
taz (10.05.2008)
Hamburger Morgenpost (15.05.2008)
Welt am Sonntag (11.05.2008)
Szene Hamburg (Mai 2008)
Anda (April/Mai 2008)
Anda (Februar 2008)


Belgrad fotomagazin/2/07show
Belgrad1.jpg
Belgrad2.jpg



25Jahre MUSIKFILME PeterSempel
Retrospektive im 3001-Kino
25 Jahre/Review im Hamburger Abendblatt
25 Jahre/Review im Hamburger Abendblatt/Magazin LIVE
25 Jahre/Review Plan 7


LEMMY Reviews
Review: Cinema 06/06





Stern.de 7.12.2005


RBB, Berlin 19.12.2005

Radio Belgrad 12/2005


taz 20.11.04
Züricher TagesAnzeiger, 5/2004
Züricher TagesAnzeiger, 5/2004

Frankfurter Allgemeine

"S.F. Bay Guardian" 1/5/02

Le Temps 15.04.03



Goethe Institut New York


Retrospectives In Porto + Lisboa 2003



Retrospective at Spoutnik/Geneve 2003

Le Courrier 14.04.03

Tribune de Geneve 17/18.04.03

Le Temps 15.04.03


Retrospectives at L.A.+S.F. (Goethe Institute)

"L.A.Weekly" 5/02

"Los Angeles Magazine"

"Los Angeles Times" 2/5/02

"N.Y.Post" 5/02

"Neue Presse"

"S.F. Bay Guardian" 1/5/02

"N.Y.Times" 5/02

"SF Weekly" 5/02

"New Times LA" 5/02

"N.Y.TimeOut" 5/02

"Schauburg" Prog 6/02

"mopo" 12.12.02



"LEMMY"

BZ 10/02
LEMMY-Fanreviews


"20 Jahre Film"

Goethe Institut New York

Frankfurter Rundschau 20.02.2001

"New York"-Magazine 6/2001

Frankfurter Allgemeine